Indikationen und Gegenindikationen

Indikationen für Mütter/Väter:
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Hauterkrankungen
  • Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems sowie des Bindegewebes
  • psychosomatischer Erschöpfungszustand
  • Stoffwechselerkrankung (als Nebenindikation)
Gegenindikationen Mütter/Väter
  • schwere Herzerkrankungen
  • Psychosen
  • nicht eingestellte Anfallsleiden
  • aktive Essstörungen
Indikationen für Kinder
  • Erkrankungen der Atemwege und erhöhte Infektanfälligkeit
  • Erkrankungen der Haut und der Unterhaut
  • Stoffwechselkrankeheiten (als Nebenindikation)
  • Verhaltensstörungen (als Nebenindikation)
  • Emotionale Störung (als Nebenindikation)
  • Epilepsie
  • Migräne
  • Trisomie 21
  • Angelman-Syndrom
  • Anpassungsstörung
Gegenindikationen für Kinder
  • akute Atemwegserkramkung
  • respiratorische Insuffizienz
  • nicht eingestellte Anfallsleiden
  • aktive Essstörungen
  • Psychose im Kindsalter
Unsere Besonderheit

Kinder und Jugendliche mit besonderem Betreuungsaufwand

Unsere Vorsorgeeinrichtung hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt um Familien mit Kinder/Jugendlichen mit einem besonderen Betreuungsbedarf durch vielfältige Störungsbilder - zum Teil auch Doppel- und Mehrfachdiagnosen - gekümmert. Dieser Betreuungsbedarf besteht auf Grund einer körperlichen/geistigen Beeinträchtigung/Behinderung unterschiedlichen Ausmaßes oder auf Grund von Diagnosen „Autismus, frühkindlicher Autismus oder auch Asperger Syndrom“.

Diese Beeinträchtigungen der Kinder und Jugendlichen erfordern unser flexibles und ganzheitliches Vorgehen im Hinblick auf zielgerichtete, ressourcenorientierte, individuelle und bedürfnisorientierte Begleitung/Betreuung, die sich auf alle Funktions- und Lebensbereiche erstrecken.

Wir leben im Wandel der Zeit und holen die Kinder und Jugendlichen dort ab, wo sie stehen und machen uns gemeinsam auf den Weg.

Durch diese individuelle Betreuung verfolgen wir folgende Ziele:

  • Inklusion und soziale Integration des Kindes und Jugendlichen
  • Eingliederung- aktive und passive Integration in das Gruppengeschehen
  • Emotionalität und Affekte mobilisieren
  • Das Entwicklungspotenzial des Kindes entfalten
  • Persönliche Ressourcen erkennen und unterstützend nutzen
  • Neue Funktionen und Fähigkeiten entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten vermitteln
  • Aufbau und Erweiterung von angemessenen Fertigkeiten
  • Den Kindern/Jugendlichen Raum und Zeit geben, eigene sensorische Empfindungen als sinnvoll zu erleben und ihnen emotionale Bedeutung zuzumessen
  • Training von Fähigkeiten- Tun/Handeln
  • Reizüberflutungen vermeiden-Lernanreize schaffen
  • Akzeptanz-Toleranz schaffen innerhalb einer kurzen Zeitspanne
  • Das „Angenommen Sein“ eines Kindes/Jugendlichen mit Behinderung
  • Angemessene individuelle Äußerung von Bedürfnissen und Wünschen
  • Leistungsspektrum
  • Sicherstellung der Einzelbetreuungs-/Integrationsmaßnahme durch qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter/innen
  • Medizinische Betreuung und Versorgung (24 h)
  • Sicherstellung und Begleitung zu den Ärztlichen Sprechstunden
  • Planung und Durchführung individueller Therapieangebote
  • Intensive Zusammenarbeit mit allen an der Betreuung und Begleitung beteiligten Personen /Bereichen in der Vorsorgeeinrichtung
  • Beschäftigung/Tagesstruktur/Freizeitaktivitäten
  • Teilnahme an verschiedenen Therapieangeboten innerhalb des Betreuungssettings
  • Sicherstellung und Begleitung zu den Therapien